VOCA WORLD

Jedes Kind hat eine Stimme. Manchmal müssen wir nur lernen, sie zu hören.

Claudia Doron in einem hellen Treppenhaus, lächelnd, mit Brille und farbig gemusterter Bluse. Deckel der VOCA-Box: Mein Ozean-Buch für Schule und Therapie, Teil 1 Das Buch, Teil 2 Arbeitsheft, Teil 3 Karten.
Claudia Doron hat VOCA™ entwickelt – Unternehmerin, Gründerin und Möglichmacherin.
Ihr Antrieb: Menschen stärken, Kommunikation ermöglichen und Teilhabe schaffen.

VOCA ist ein Pilotprojekt für Kinder von ca. 3–6 Jahren, die unterschiedlich lernen und kommunizieren – und für Kindergärten und Kitas, die Inklusion gemeinsam leben möchten. Interessiert, VOCA zu testen?

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Was VOCA ist

Ein Lernset für Kinder, die auf ihre eigene Weise kommunizieren und lernen: mit Worten, Bildern, Gesten, Bewegungen oder Unterstützter Kommunikation.

VOCA besteht aus einem Bilderbuch, einem Arbeitsheft und Bildkarten, die nahtlos ineinandergreifen. Es wurde für den Eintritt in Kita und Kindergarten entwickelt – eine prägende Phase für Kommunikation, Zugehörigkeit und erste soziale Erfahrungen. Genauso flexibel lässt sich VOCA 1:1 zu Hause, in der Schule oder in der Therapie einsetzen.

Das VOCA-Set auf einem Holztisch: das Bilderbuch Entdecke den Ozean, das Arbeitsheft, Bildkarten und ein Memory-Spiel.
Ein Buch. Viele Möglichkeiten. Der erste Prototyp mit Buch, Arbeitsheft und Karten.
Zwei Abenteuer für Gemeinschaft und Klassengeist

Zwei Abenteuer für Gemeinschaft und Klassengeist

Mit den beiden Geschichten «Der verlorene Seestern» und «Die geheimnisvolle Schatzkiste» stehen zwei spannende, altersgerechte Themen zur Auswahl. Sie sind sofort einsatzbereit – alles, was es braucht, ist im Set enthalten. Das Miteinander steht im Zentrum: Viele Kinder können gleichzeitig mitmachen, mitfiebern und erleben, dass jedes Kind seine ganz eigene Superkraft besitzt. Damit bilden die Geschichten die perfekte Überleitung für die Klassenbildung und einen starken Gruppenzusammenhalt.

  • Fünf Bildkarten zur Geschichte Der verlorene Seestern: Krabbe, Fisch, Höhle, Seestern und Muschel.

    Der verlorene Seestern

  • Fünf Bildkarten zur Geschichte Die geheimnisvolle Schatzkiste: Hai mit dem Wort Mut, Oktopus mit dem Wort Helfen, Steine, eine Muschel mit Perle und eine Karte mit Warnzeichen.

    Die geheimnisvolle Schatzkiste

Wie Kinder mit VOCA arbeiten
Tätigkeitsrad mit zehn Verben: ausmalen, zuhören, vorlesen, zuordnen, zeichnen, schreiben, singen, gebärden, zählen, ausschneiden. In der Mitte ein Herz.

Wie Kinder mit VOCA arbeiten

Ein Kind hört die Geschichte nicht nur. Es sieht sie, zeigt auf die Figuren, legt Karten dazu, zeichnet, malt, singt, bastelt und spielt sie nach. Jedes Kind nimmt den Weg, der ihm möglich ist.

Die Materialien sind bewusst so gestaltet, dass die ganze Gruppe sie gemeinsam nutzt und Unterstützung niemanden ausgrenzt.

«Hier ist etwas, das die ganze Gruppe nutzt, und genau dadurch kann auch dieses Kind dazugehören.»

Claudia Doron
Der erste Prototyp: Entdecke den Ozean

Der erste Prototyp: Entdecke den Ozean

Set
Mein Ozean-Buch für Schule & Therapie, erster Prototyp «Entdecke den Ozean»
Alter
Ab 3 Jahren, entwickelt, um mit den Fähigkeiten und der Ausdrucksweise jedes Kindes mitzuwachsen
Sprachen
Deutsch und Englisch
Teile
Bilderbuch, Arbeitsheft, Bildkarten, Lernplan für 8 Tage
Figuren
Hai, Delfin, Krabbe, Oktopus, Fisch und Wal
Tätigkeiten
Ausmalen, zuhören, vorlesen, zuordnen, zeichnen, schreiben, singen, gebärden, zählen, ausschneiden
Einsatz
In der Gruppe oder eins zu eins: Kita, Kindergarten, Schule, Therapie, zu Hause
Stand
Prototyp, wird mit Pädagoginnen, Therapeuten und Eltern getestet und weiterentwickelt
  • Buchcover Entdecke den Ozean: Hai, Delfin, Krabbe, Oktopus, Fisch und Wal unter Wasser, darunter der Satz Jedes Kind hat eine Stimme.

    Teil 1: Das Buch

    Die Geschichte der Ozean-Freunde, zum Vorlesen, Zuhören, Zeigen und Gebärden.

  • Cover des VOCA-Arbeitshefts mit den Tätigkeiten Malen, Zeichnen, Zählen, Schreiben und Ausschneiden.

    Teil 2: Das Arbeitsheft

    Ausmalen, zeichnen, zählen, schreiben, ausschneiden. Jedes Kind auf seine Weise.

  • Bildkarten aus dem VOCA-Set auf einem Holztisch: Saugnäpfe, Korallen und Seestern.

    Teil 3: Die Karten

    Bildkarten zu Figuren und Begriffen, zum Zeigen, Zuordnen und Gebärden.

Zur Einordnung

Zur Einordnung: VOCA versteht sich nicht als diagnostisches oder therapeutisches Verfahren, sondern als ergänzendes, praxisorientiertes Lern- und Kommunikationsinstrument. Es wird im Austausch mit Kindern, Eltern, Lehrpersonen und Fachpersonen erprobt und weiterentwickelt.

Wie VOCA entstanden ist

  1. Als Mutter

    Was tun, wenn die üblichen Lernwege für das eigene Kind nicht funktionieren?

    Genau das habe ich selbst erlebt. Man sucht Unterstützung, probiert unterschiedliche Ansätze aus und beginnt irgendwann, eigene Wege zu finden: Dinge zu vereinfachen, sichtbar zu machen, miteinander zu verknüpfen und eigene Materialien zu entwickeln, damit Lernen verständlicher wird.

  2. Als Grossmutter

    Heute, als Grossmutter von Kindern im Autismus-Spektrum, die teilweise wenig oder nicht über Lautsprache kommunizieren, begegnet mir diese Frage auf eine neue Weise. Inspiriert durch meinen autistischen Enkel habe ich erlebt, dass Kommunikation weit über die Lautsprache hinausgeht. Er ist der Grund, warum es VOCA gibt.

    Wie können wir einem Kind helfen zu lernen, zu verstehen und zu kommunizieren, wenn Worte allein nicht ausreichen?

  3. Heute

    VOCA verbindet diese Erfahrungen und schafft spielerische Möglichkeiten zum Sehen, Hören, Zeigen, Bewegen, Zuordnen, Wiederholen, Spielen und Kommunizieren. Denn Kinder lernen unterschiedlich. Manchmal müssen wir einfach einen anderen Weg finden, sie zu erreichen.

    Mein Ansatz ist co-kreativ: VOCA entsteht im Austausch mit Fachpersonen, Eltern und den Kindern selbst. Am Anfang steht nicht die Frage, was ein Kind nicht kann, sondern was es interessiert, wie es kommuniziert und was es braucht, um dazuzugehören.

    Claudia Doron

Zur Person

Zur Person

Claudia Doron
Gründerin & Entwicklerin von VOCA™

Empowerment zieht sich wie ein roter Faden durch ihre Arbeit. Seit über 30 Jahren begleitet Claudia Doron Menschen dabei, anzukommen, ihre Stärken zu entfalten und ihren Platz in der Gesellschaft zu finden – als Coach, Relocation-Beraterin und Gründerin einer NGO für Bildung und Chancengleichheit.

Inspiriert von ihrem fünfjährigen Enkel mit Autismus und seiner Begeisterung für die Freunde aus dem Ozean entstand VOCA™: spielerische Wege zu Kommunikation, Lernen und Teilhabe.

Denn Dazugehören beginnt damit, sich mitteilen zu können und verstanden zu werden.

Mehr über Claudia Doron

Claudia Doron ist zertifizierter Coach, Erwachsenenbildnerin, Dozentin und seit 2006 selbstständige Relocation Consultant. Seit über 30 Jahren begleitet sie Menschen in Veränderungs-, Lern- und Integrationsprozessen – über kulturelle, sprachliche und persönliche Grenzen hinweg.

Sie hat internationale Studierende und angehende HR-Fachleute unterrichtet, Deutschunterricht für Geflüchtete gegeben und war Mitglied einer Schweizer Schulbehörde. Als Relocation Consultant begleitet sie Menschen und Familien beim Ankommen in einem neuen Land und unterstützt Unternehmen bei der Integration internationaler Mitarbeitender.

2010 gründete sie River of Hope und initiierte in der Demokratischen Republik Kongo den Aufbau einer Schule, die heute Kinder und Jugendliche von der ersten bis zur zwölften Klasse begleitet. Zum Bildungszentrum gehört auch der erste Peace Pitch Afrikas – ein Friedensfussballplatz, der gemeinsam mit der Children’s Football Alliance realisiert wurde und Sport als verbindende Kraft für Gemeinschaft, Begegnung und friedliches Miteinander nutzt.

So unterschiedlich diese Tätigkeiten erscheinen, verbindet sie eine zentrale Frage: Wie können wir Menschen so begegnen, dass sie verstanden werden, dazugehören und ihre eigenen Möglichkeiten entfalten können?

Inspiriert von ihrem autistischen Enkel richtet Claudia Doron diesen Blick mit VOCA™ nun auf die frühen Lebensjahre. VOCA™ entstand aus der Idee, Kindern unterschiedliche Wege zum Entdecken, Kommunizieren, Lernen und Mitmachen anzubieten – ausgehend vom Kind und seinen individuellen Möglichkeiten.

Derzeit vertieft Claudia Doron diesen Schwerpunkt in einer Weiterbildung zum zertifizierten Autismus-Coach.

Menschen verstehen. Teilhabe ermöglichen. Entwicklung begleiten. Von Bildung über Relocation, Entwicklungszusammenarbeit und Sport bis zu VOCA™ zieht sich dieser Gedanke durch ihre Arbeit.

Mehr auf claudiadoron.com

Für wen

VOCA beginnt mit dem Kind, nicht mit der Aktivität.

Nicht die Frage «Was kann dieses Kind nicht?» steht am Anfang, sondern:

  • Was sind seine Stärken? Was interessiert und motiviert es?
  • Wie kommuniziert es? Wie lernt es?
  • Wie findet es Zugang zur Gruppe? Was braucht es, um aktiv teilhaben zu können?

VOCA unterstützt Kinder, die auf unterschiedliche Weise kommunizieren. Ob sie Worte, Gebärden, Bilder, Gesten oder Unterstützte Kommunikation nutzen: Jedes Kind verdient die Chance, gehört und verstanden zu werden.

Entwickelt insbesondere für Kinder mit

  • Autismus
  • Sprachentwicklungsverzögerungen
  • Down-Syndrom
  • Zerebralparese
  • Entwicklungsverzögerungen
  • verbaler Sprechapraxie
  • seltenen genetischen Erkrankungen
  • Hörbeeinträchtigungen

Für Kinder ab 3 Jahren. Beratungen, einzelne VOCA-Einheiten und Workshops gibt es auf Deutsch und Englisch.

  • 2Gewinnerinnen
  • ErstmalsGleichstand beim Ideencamp
Claudia Doron und Rosaria Michaela Ackermann halten gemeinsam den Gewinn des Ideencamp #39 in den Händen.
Claudia Doron (links) und Rosaria Michaela Ackermann (rechts) teilen sich den Gewinn des Ideencamp #39.

VOCA hat das Ideencamp gewonnen

Beim Ideencamp der Ideenkanal Stiftung stellen Menschen ihre Idee einem Publikum vor, das mitdenkt, nachfragt und am Ende abstimmt, welche Idee Unterstützung bekommt.

VOCA war am 17. September 2026 in Vaduz dabei – und hat gewonnen, gemeinsam mit «Alleinerziehend & glücklich» von Rosaria Michaela Ackermann aus Triesenberg.

Das Ideencamp war für mich so viel mehr als ein Pitch. Plötzlich sassen Menschen mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen, Ideen und Netzwerken gemeinsam an einem Tisch und haben mit mir darüber nachgedacht: Was braucht VOCA jetzt?

Claudia Doron

Mit dem Gewinn produziert Claudia Doron weitere VOCA-Testsets und erprobt sie mit mehr Kindern, Familien, Kindergärten und Fachpersonen. Jetzt beginnt die nächste Phase: vom Prototyp zum Proof of Concept.

Wie es zum Gleichstand kam

Das Voting war knapp, jede Stimme konnte entscheiden. Claudia Doron und Rosaria Michaela Ackermann gaben sich gegenseitig ihre Stimme. Am Ende stand ein Gleichstand – zum ersten Mal hatte das Ideencamp zwei Gewinnerinnen.

Die Frage, mit der VOCA angetreten ist

Wie kann VOCA so weiterentwickelt, hergestellt und verbreitet werden, dass es möglichst vielen Kindern das Kommunizieren, Ankommen und Dazugehören erleichtert, zu Hause und im Kindergarten?

Wie Sie VOCA unterstützen können

Der erste Prototyp steht. Damit daraus eine Reihe wird, die in Kitas, Schulen und Praxen ankommt, sucht Claudia Doron drei Arten von Partnern:

Testen
Kitas, Kindergärten, Schulen und Therapiepraxen, die den Prototyp mit Kindern ausprobieren und zurückmelden, was funktioniert und was fehlt.
Mitentwickeln
Fachpersonen aus Pädagogik, Therapie und Unterstützter Kommunikation, die VOCA fachlich fundiert weiterentwickeln, im Austausch mit Eltern und Kindern.
Ermöglichen
Stiftungen, Unternehmen und Private, die Herstellung und Verbreitung tragen, damit VOCA möglichst viele Kinder erreicht, zu Hause und im Kindergarten.
Kontakt aufnehmen

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Sie sind Eltern, leiten eine Kita oder Schule, arbeiten therapeutisch oder möchten VOCA™ unterstützen? Haben Sie Fragen oder möchten Sie VOCA™ kennenlernen? Schreiben Sie mir.

Claudia Doron

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